Spiele

PC-Rollenspiele

Ein PC-Rollenspiel ist eine grobe Bezeichnung für ein Genre der Computerspiele. Seine Ursprünge hat das Genre in Pen-and-Paper-Rollenspielen, vor allem das 1974 erschienene "Dungeos & Dragons" sei hier hervorzuheben. Durch den kontinuierlichen technischen Fortschritt wurden Computer-Rollenspiele über die letzten Jahrzehnte nicht nur optisch ansprechender, sondern auch vielschichtiger und komplexer.

In PC-Rollenspielen - oder auch kurz RPG (role-playing game) genannt - steuert der Spieler eine oder mehrere Spielfiguren und erfüllt verschiedene Aufgaben, sogenannte "Quests". Dabei erkundet er die Spielwelt, löst Rätsel und muss sich in taktischen Kämpfen beweisen. Durch den erfolgreichen Abschluss von Aufgaben erhält der Spieler in der Regel Erfahrungspunkte, die er anschließend in eine Vielzahl von Attributen und Fähigkeiten investieren kann. Dadurch gewinnt die Spielfigur stetig an Stärke und ist so größeren Aufgaben gewappnet. Des weiteren wird das Spiel durch die Erlernung neuer Talente taktisch umfangreicher. In den meisten Spielen kann man zusätzlich noch vielfältige Gegenstände (zum Beispiel Waffen, Rüstung, Kleidung oder Tränke) entdecken, die man entweder selber benutzt oder an einen Händler verkauft. Der Spielcharakter kann so weiter individualisiert werden. Außerdem zeichnet sich ein Rollenspiel oft durch eine tiefgreifende Story aus, die durch den Fortschritt des Spielers Stück für Stück weitererzählt wird. Die Story kann durch unterschiedliche Entscheidungen des Spielers durchaus beeinflusst werden.

Ein PC-Rollenspiel kann in viele Subgenres unterteilt werden, die sich durch diverse Spielweisen (Gameplay) unterscheiden. Zu den bekanntesten Subgenres zählen das Adventure-RPG (z. B. die Elder Scrolls-Reihe), das Action-RPG (z.B. Diablo), das Massively Multiplayer Online-RPG (z.B. World of Warcraft) oder Role-playing shooters (z.B. Fallout 3).